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ARUNA
ARUNA |
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| Aruna und die 1000 Namen der göttlichen Mutter, Aruna Sayeeram, Michael Reimann, Christian Bollmann (1996) | |||||||
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| ( Lichthaus-Musik ) |
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€18,00 (inkl. 19 % MwSt.)
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ARUNATHOUSAND NAMES OF THE DIVINE MOTHER
ARUNA, die aufgehende Sonne ist einer der tausend Namen der Göttlichen Mutter.
Aruna Sayeeram verkörpert sie in ihrer Musik und ihrer Ausstrahlung.
Sie strahlt wie die Sonne
sie hat Fähigkeiten Chandralekha
Die indische Sängerin Aruna Sayeeram traf 1993 beim Pfingstfestival der Neumühle / Mettlach im Saarland auf die beiden Obertonsänger und Multiinstrumentalisten Christian Bollmann und Michael Reimann, deren Debut-Album "EVOLUTION" gerade bei Fönix-Musik erschienen war. Eine menschlich-musikalische Begegnung fand ihren begeisterten Anfang, der bis dahin un-er-hörte Klangsynthesen entstehen ließ. Ragas und Dhrupad in Verbindung mit mehrstimmigem westlichem Obertongesang, Sandawa-Monochord-Pickings, japanischer Shakuhachiflöte, afrikanischen Wassertrommeln, australischem Didgeridoo, tibetischen Klangschalen, chinesischen Gongs, Blockflöte, Trompete und vielen anderen Instrumenten. Die Begeisterung über das Bewußtsein, aus der gleichen Quelle zu schöpfen, ließen Pläne für eine Vertiefung und Verdichtung dieser Begegnung wachsen. So verabredeten sie sich für eine weitere Seminarwoche sowie eine Konzerttournee und Plattenaufnahmen im Mai 1994. Als Aufnahmeort bot sich das Benediktinerkloster Königsmünster in Meschede an, in dem Michael Reimann und Christian Bollmann bereits für ihre Aufnahmen den entsprechenden Klangraum, die Ruhe und die Unterstützung des Konventes erfahren hatten. Allerdings benutzten Sie diesmal nicht den Sakramentsturm, sondern das weibliche Gegenstück, die Krypta im Marienturm unter der Marienkapelle. Die Musik des Ensembles lebt von den Fähigkeiten der Musiker; Intuition, Improvisation und musikalisches, kompositorisches Handwerk in einer gemeinsamen Klang-Meditation verschmelzen zu lassen, und das - Jetzt - auf dem Boden der gemeinsamen großen Kultur - der WELTMUSIK - hörend, fühlend und gestaltend neu entstehen zu lassen. Das indische Musiksystem ist eines der ältesten und komplexesten der Welt. Gewachsen in der Tradition, die alten Normen mythologischen und historischen Inhalts zu bewahren und zu überliefern, ist es in seiner Mikrotonalität und der komplexen rhythmischen Struktur einmalig. Auch hier gibt es, wie in anderen Kulturen, die Unterscheidung von klassischer (Raga) und volkstümlicher (Kirtan) Musik. In beiden Bereichen allerdings basiert die Musik auf einem zentralen Grundton und der Obertonreichtum in Stimme und Instrumenten spielt eine bedeutende Rolle.
Obertöne, die verborgene Kraft des Klanges Die erstaunlichen Analogien der Oberton-Intervalle zu anderen physikalischen Größen, z. B. in der Astrologie (Planetenumlaufzeiten), Biologie (Aufbau des menschlichen Körpers), Architektur (Kathedralen), Physik (Elementarteilchen, Quantenphysik), Chemie (Struktur der DNS) etc., zeigen die übergreifende Bedeutung dieses harmonischen Systems und beschäftigen die Wissenschaft der Welt seit Jahrtausenden. Ragas sind festumrissene emotionale Welten, denen eine Skala bestimmter Töne und Bewegungsmuster zugeordnet sind. Alte Sanskrit-Schriften erwähnen über sechzehntausend! Heute werden noch beachtliche dreihundert gespielt. Jedoch sind sie - so einfach sie scheinen - in ein komplexes System von Regeln eingebettet, in dem sich die Musiker bewegen. Manche werden nur zu bestimmten Jahreszeiten, Tagen oder sogar Stunden gespielt. Jeder Raga stellt eine seelische Stimmung dar und ist göttlichen Qualitäten oder den Naturelementen wie Erde, Wasser; Feuer und Luft gewidmet. Auf der gemeinsamen Ebene dieser inneren harmonikalischen Strukturen findet die spielerische Verschmelzung von Musikkulturen statt.
Cover: Shri Yantra
Titelliste der CD (Total 74 Min.)
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