HEALING BUDDHA ORATORY

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Healing-Buddha Oratory – a Lovesong for Tibet

konzertante Bearbeitung vier zentraler buddhistischer Mantren, als Klangritual und Meditation. (2008)

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Beschreibung

Healing-Buddha Oratory – a Lovesong for Tibet

Titelliste der CD (Total 72:00)

01 – Medicin Buddha playsound
02 – Om Mani Pe Me Hung playsound
03 – Interlude playsound
04 – Om Tare Tam Soha playsound
05 – Gate Gate playsound
05 – Epilog playsound

Entstand aus der konzertanten Fassung zentraler Mantren des Buddhismus unter dem Arbeitstitel “Tibetzyklus”.

Anita Holtmann schrieb in ihrem Sabbatjahr Melodien für vierstimmigen Chor zu den Mantren Om Mani Peme Hung, Om Tare Tam Soha und Gate Gate Paragate. Christian Bollmannn lernte etwa zur gleichen Zeit über Jutta Reichardt und Yesche Udo Regel das Medizin-Buddha Ritual kennen und erhielt eine Einweihung in den Gebrauch des Mantras von Lama Phuntsok im Kamalashila Institut, die ihn zu der musikalischen Bearbeitung des Mantras inspirierte. Aus der intensiven Arbeit mit dem Obertonchor und weiteren Musikern entstand unter der Leitung von Christian Bollmann die Komposition des Mantrischen Oratoriums, einem Klangritual für westliche Ohren.

“Diese Annäherung an die Mantren und ihre geistigen Inhalte hat im Chor einen fruchtbaren Prozess ausgelöst. Dies wünschen wir auch unseren Hörern.” – Christian Bollmann

“Bei der Entstehung meiner drei Stücke hatte ich immer ganz bestimmte Bilder von Orten, von Menschen und Begegnungen während meiner Reisen durch Ladakh und Tibet vor Augen und ich wollte durch die Vertonung der Mantren meine ganz tiefe Verbundenheit mit diesen Menschen zum Ausdruck bringen, die ihre Religion so unbeirrt, so fröhlich und so tief gläubig leben und praktizieren.

Es war für mich der Ausdruck für meine erlebten Gefühle, für meine Bewunderung, meine Liebe und auch für eine heimliche Sehnsucht. Allein diese Gefühle waren es, die die Melodien zu den Mantren entstehen ließen. Damit verbunden war auch die Hoffnung, in der Andersartigkeit meiner Vertonung, der westlichen Welt einen Zugang zum Verständnis der tibetischen Kultur zu erleichtern, ohne dabei das religiöse Empfinden dieser Völker zu verletzen.” Anita Anjana Holtmann

 

Mantra des Medizin-Buddha (Tibetisch: Sangye Menla):

“Teyata Om Bekandse Bekandse Maha Bekandse Radsa Samudgate Soha”.

Bei der damit einhergehenden Meditations-Praxis wird der blaue Buddha der Medizin visualisiert. Im strahlenden Licht seiner Erscheinung können Erkrankungen auf der Ebene des Körpers, der Sprache und des Geistes gelöst und gereinigt werden. Das Mantra wird wie eine Bitte um den Segen der Heilung verwendet.

Mantra des Bodhisattva des Mitgefühls (Tibetisch: Tschenresig):

“Om Mani Peme Hung”

Bei der damit einhergehenden Meditations-Praxis wird der weiße Bodhisattva mit vier oder eintausend Armen visualisiert. In seiner Strahlkraft können alle Leiden der Lebewesen und deren Ursachen, die in den Geistesgiften (starke Emotionen und Neigungen) liegen, gelöst und gereinigt werden. Das Mantra wird zur Entwicklung von Herzenswärme und Mitgefühl verwendet.

Mantra der weiblichen Erleuchteten Tara (Tibetisch Dölma):

“Om Tare Tam Soha”

Bei der damit einhergehenden Meditations-Praxis wird die grüne oder weiße Form der weiblichen Buddha Tara visualisiert. Im Licht, welches von ihr ausgeht, können alle Ängste und Gefahren der Lebewesen überwunden werden. Das Mantra wirkt wie eine Bitte um Schutz, bei der Weißen Tara auch als ein Segen für ein langes, gesundes Leben.

Mantra der Prajnaparamita (Tibetisch: Yum Tschenmo, was “Große Mutter”

bedeutet):

“Gate Gate Paragate Parasamgate Bodhi Svaha”

Bei der damit einhergehenden Meditations-Praxis wird die gelb-orangefarbene Göttin der höchsten Weisheit, die auch die Mutter aller Buddhas genannt wird, visualisiert. In ihrem erhabenen Glanz reinigen und klären sich alle Bewusstseinsschleier, die die Erkenntnis der leeren Natur des Bewusstseins und aller Phänomene behindern.

Das Mantra ist ein Ausdruck der höchsten Weisheit und kommt auch in dem bekannten Herz-Sutra, der Unterweisung über die Höchste Weisheit, vor, das u.a. im Zen-Buddhismus eine zentrale Rolle spielt.

Besprechung / Spuren Schweiz Winter 2009:

Anita Anjana Holtmann schrieb in einem Sabbatjahr vierstimmige Chorsätze zu drei zentralen tibetischen Mantren. Christian Bollmann und sein Obertonchor zusammen mit verschiedenen Instrumentalmusikern schaffen damit als Basis auf Healing Buddha / A Lovesong for Tibet (Lichthaus/Heeb) ein stimmungsvolles Gesamtkunstwerk mit lauter deutschen Beteiligten. So glaubwürdig und kreativ im Geiste einer weit entfernten Kultur zu singen und zu musizieren, fasziniert und ist wohl nur möglich in grosser Liebe aller Beteiligten zu Tibet.

Matthias Gerber

Tibet: Ein musikalisches Gebet Die Proteste der Mönche in Tibet anlässlich der Olympischen Spiele in Peking haben die Weltöffentlichkeit aufgerüttelt und in Erinnerung gerufen, dass die Tibeter ihre ganz eigene Religion und Kultur haben und sicher keine Chinesen sind. Christian Bollmann hat mit seinem Obertonchor und verschiedenen Musikern die vier zentralen tibetisch-buddhistischen Mantras zu einer Art Oratorium gestaltet. Das erste und mit 19 Minuten längste Stück bringt „Teyata Om Bekandze“, das Mantra des blauen Medizin-Buddhas, der auf dem Cover abgebildet ist. Die vierstimmigen Chorarrangements, komponiert von der Tibetkennerin Anita Anjana Holtmann, sind für westliche Ohren, ebenso die instrumentalen Zwischenspiele. Bei den Chorsätzen kann man/frau leicht mitsingen. Aber auch typische Elemente originaler tibetisch-ritueller Musik wie die tiefen Hörner, Rezitationen von Yesche Udo Regel oder der Obertongesang sind zu hören. Eine meditative, in die Tiefe führende Musik.

Christian Salvesen in “bewusster leben”, Juli-Ausgabe 2009

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