ARUNA (Maxi)

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Aruna und die 1000 Namen der göttlichen Mutter, Aruna Sayeeram, Michael Reimann, Christian Bollmann (1996)

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Beschreibung

ARUNA THOUSAND NAMES OF THE DIVINE MOTHER (Remix Maxisingle)

Titelliste der CD

01 – Thousand Names of the Divine Mother
02 – Danceversion
03 – Goatrance

ARUNA, die aufgehende Sonne ist einer der tausend Namen der Göttlichen Mutter.
Aruna Sayeeram verkörpert sie in ihrer Musik und ihrer Ausstrahlung.
Sie strahlt wie die Sonne
ihre Schönheit erleuchtet die Welt
sie trägt Sonne und Mond als ihre Juwelen
ihre Augen sind wie Fisch und Lotus und pfeilschnelles Wild
ihr Gesicht ist duftend wie Champaka
ihr Haar wie Weihrauch
sie hat Fähigkeiten
sie ist aktiv
sie ist bewußt
sie ist furchtlos
sie ist frei

Chandralekha

 

Die indische Sängerin Aruna Sayeeram traf 1993 beim Pfingstfestival der Neumühle / Mettlach im Saarland auf die beiden Obertonsänger und Multiinstrumentalisten Christian Bollmann und Michael Reimann, deren Debut-Album “EVOLUTION” gerade bei Fönix-Musik erschienen war.

Eine menschlich-musikalische Begegnung fand ihren begeisterten Anfang, der bis dahin un-er-hörte Klangsynthesen entstehen ließ. Ragas und Dhrupad in Verbindung mit mehrstimmigem westlichem Obertongesang, Sandawa-Monochord-Pickings, japanischer Shakuhachiflöte, afrikanischen Wassertrommeln, australischem Didgeridoo, tibetischen Klangschalen, chinesischen Gongs, Blockflöte, Trompete und vielen anderen Instrumenten. Die Begeisterung über das Bewußtsein, aus der gleichen Quelle zu schöpfen, ließen Pläne für eine Vertiefung und Verdichtung dieser Begegnung wachsen. So verabredeten sie sich für eine weitere Seminarwoche sowie eine Konzerttournee und Plattenaufnahmen im Mai 1994.

Als Aufnahmeort bot sich das Benediktinerkloster Königsmünster in Meschede an, in dem Michael Reimann und Christian Bollmann bereits für ihre Aufnahmen den entsprechenden Klangraum, die Ruhe und die Unterstützung des Konventes erfahren hatten. Allerdings benutzten Sie diesmal nicht den Sakramentsturm, sondern das weibliche Gegenstück, die Krypta im Marienturm unter der Marienkapelle.

Die Musik des Ensembles lebt von den Fähigkeiten der Musiker; Intuition, Improvisation und musikalisches, kompositorisches Handwerk in einer gemeinsamen Klang-Meditation verschmelzen zu lassen, und das – Jetzt – auf dem Boden der gemeinsamen großen Kultur – der WELTMUSIK – hörend, fühlend und gestaltend neu entstehen zu lassen.

Das indische Musiksystem ist eines der ältesten und komplexesten der Welt. Gewachsen in der Tradition, die alten Normen mythologischen und historischen Inhalts zu bewahren und zu überliefern, ist es in seiner Mikrotonalität und der komplexen rhythmischen Struktur einmalig. Auch hier gibt es, wie in anderen Kulturen, die Unterscheidung von klassischer (Raga) und volkstümlicher (Kirtan) Musik. In beiden Bereichen allerdings basiert die Musik auf einem zentralen Grundton und der Obertonreichtum in Stimme und Instrumenten spielt eine bedeutende Rolle.

Obertöne, die verborgene Kraft des Klanges
So, wie die Farben im Spektrum des Lichtes offenbar werden, so sind die Obertöne als Bestandteile jeglicher Schwingung im Klang vorhanden. Aus diesem musikalischen Material setzen die Oberton-Sänger Klänge und Melodien zusammen. Durch geistige Sammlung und gezieltes Hören gelingt es, diese Obertöne – naturgesetzlich vorgegeben – zusätzlich zu einem ausgehaltenen Grundton hörbar zu machen und als eigenständige Melodie zu formen. Obertonsingen war im Mittelalter verboten und wurde im Westen Mitte der sechziger Jahre im Rahmen der experimentellen Musik wiederentdeckt. In der Mongolei ist es traditionelle Volkskunst und wird in der ganzen Welt vielfach von Schamanen und Heilern eingesetzt.

Die erstaunlichen Analogien der Oberton-Intervalle zu anderen physikalischen Größen, z. B. in der Astrologie (Planetenumlaufzeiten), Biologie (Aufbau des menschlichen Körpers), Architektur (Kathedralen), Physik (Elementarteilchen, Quantenphysik), Chemie (Struktur der DNS) etc., zeigen die übergreifende Bedeutung dieses harmonischen Systems und beschäftigen die Wissenschaft der Welt seit Jahrtausenden.

Ragas sind festumrissene emotionale Welten, denen eine Skala bestimmter Töne und Bewegungsmuster zugeordnet sind. Alte Sanskrit-Schriften erwähnen über sechzehntausend! Heute werden noch beachtliche dreihundert gespielt. Jedoch sind sie – so einfach sie scheinen – in ein komplexes System von Regeln eingebettet, in dem sich die Musiker bewegen. Manche werden nur zu bestimmten Jahreszeiten, Tagen oder sogar Stunden gespielt. Jeder Raga stellt eine seelische Stimmung dar und ist göttlichen Qualitäten oder den Naturelementen wie Erde, Wasser; Feuer und Luft gewidmet. Auf der gemeinsamen Ebene dieser inneren harmonikalischen Strukturen findet die spielerische Verschmelzung von Musikkulturen statt.

Cover: Shri Yantra
Yantras sind die bedeutendsten visuellen Mittel / Medien / Werkzeuge in der tantrischen Kultur. Unter ihnen sind Diagramme, die Energie konzentrieren, visuelle Parallelen zu den verbalen Mantren. Sie fokussieren die Energien des Betrachters und bringen seine bisherigen Bemühungen und Erfahrungen in Einklang über einzelne göttliche Bilder; welche transpersonalen Charakter haben.
Das wichtigste von ihnen allen ist das Shri Yantra, das aus neun sich gegenseitig durchdringenden Dreiecken besteht, das Weibliche und Männliche symbolisierend, die wiederum übergeordnete Zyklen von Dreiecken entstehen lassen. Es stellt ein verdichtetes Bild der gesamten Schöpfung dar.

Aruna Sayeeram, geb. 1952 in Indien, lernte schon als Kind von ihrer Mutter den klassischen indischen Gesangsstil. Später studierte sie Pädagogik und Chemie, bevor sie bei verschiedenen Lehrern Gesang und Tanz studierte. Neben der klassischen südindischen Musik singt sie auch Bhajans und Folkmusic in mehreren indischen Sprachen. Heute lebt sie in Bombay. Viele Auszeichnungen, Plattenaufnahmen und über sechshundert Konzerte in aller Welt unterstreichen und bestätigen ihr außergewöhnliches Können.

Michael Reimann, geb. 1951 in Berlin, studierte an der Kölner Musikhochschule Dirigieren und Chorleitung. 1988 Shakuhachi Studien in Japan. Lehrauftrag an der Musikhochschule Saarbrücken 1991-93. Klangforschung und Beschäftigung mit archaischen Instrumenten aus aller Welt sowie Obertongesang. Seit 1987 gibt er Kurse und Konzerte in ganz Europa. Freiberuflich als Komponist, Interpret eigener Werke und Schulungsleiter des Klangraum-Projektes tätig.
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Christian Bollmann, geb. 1949 in Hof / Bayern, studierte Trompete, Gesang, Schulmusik, Jazz, Neue und elektronische Musik in Köln. Seit 1969 Obertongesang und Meditation (Zen, Tai Chi, Sufimeditation). 1985 gründete er den Oberton-Chor Düsseldorf und realisierte zahlreiche Tourneen und Produktionen. Neben seiner musikalischen Arbeit als freier Musiker; Komponist und Dirigent leitet er mit seiner Frau Christiane das Fortbildungsprojekt “Lebensschule Musik”.

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